Fazialisparese, die Gesichtslähmung

Nach Schlaganfällen oder bestimmten Infektionserkrankungen kann es zu Gesichtslähmungen durch Schädigung des Nervus Fazialis kommen. Hierbei können die betroffenen Gesichtsmuskeln nicht mehr oder nicht ausreichend bewegt werden, das Gesicht scheint "herunterzuhängen". Ebenso können die Betroffenen beispielsweise nur beschwerlich trinken oder das Zahnputzwasser ausspucken. In der logopädischen Therapie wird durch eine Therapie mit Eis (PNF) und spezielle Übungen versucht, die Beweglichkeit wieder herzustellen. Selbst wenn die vollständige Genesung nicht wieder erreicht werden kann, so verbessern sich doch zumeist die gesamte Spannungssituation und Funktion der betroffenen Gesichtspartie.